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Top Programm Holz bei der Kaufmann Oberholzer AG in Buhwil

  • vor 1 Tag
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Am 17. Juni 2026 fand im Rahmen des Top Programm Holz von S-WIN eine Betriebsbesichtigung bei der Kaufmann Oberholzer AG in Buhwil statt. Rund um das im Jahr 2025 erweiterte Holzkompetenzzentrum erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in moderne Holzverarbeitung, industrielle Fertigung und aktuelle Forschungsaktivitäten im Ingenieurholzbau.

Nach der Begrüssung führte die Betriebsbesichtigung durch die hochmodernen Produktionsanlagen des Unternehmens. Das Holzkompetenzzentrum vereint die gesamte Wertschöpfungskette – vom Rundholz bis zum montagefertigen Bauelement – an einem Standort. Automatisierte Fertigungsprozesse, moderne CNC-Technologien und optimierte Materialflüsse ermöglichen eine wirtschaftliche und präzise Produktion anspruchsvoller Holzbauelemente. Die Teilnehmenden konnten sich dabei von der Verbindung von industrieller Effizienz und handwerklicher Kompetenz überzeugen.


Im anschliessenden Unternehmensreferat stellte CEO und Inhaber Rico Kaufmann die Entwicklung der Kaufmann Oberholzer AG vor. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 150 Mitarbeitende an fünf Standorten im Kanton Thurgau und deckt mit den Bereichen Ingenieurholzbau, Holzleimbau, Innenausbau, Fenster und Türen, Küchen sowie KaufmannKlimahaus® die gesamte Bandbreite des modernen Holzbaus ab. Im Mittelpunkt standen die Innovationsstrategie des Unternehmens sowie die konsequente Ausrichtung auf nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen mit Holz.


Den fachlichen Abschluss bildete ein Referat von Prof. Martin Lehmann (Berner Fachhochschule) zum Forschungsprojekt «ReUse BSH – Beurteilung der Verklebequalität von rückgebautem Brettschichtholz». Dabei wurden Methoden vorgestellt, mit denen die Qualität und Wiederverwendbarkeit von rückgebautem Brettschichtholz beurteilt werden können.

Der Anlass verdeutlichte eindrücklich, wie sich industrielle Fertigung, Digitalisierung, Forschung und Nachhaltigkeit im modernen Ingenieurholzbau ergänzen. Beim anschliessenden Apéro bot sich den über 60 Teilnehmenden die Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und den fachlichen Austausch zu pflegen.


 
 
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