Statusseminar

Neue Anwendungen und neue Wege für Holz

Im NEST-Gebäude der Empa (Next Evolution in Sustainable Building Technology) wurde eine Wohneinheit komplett aus Buchenbrettsperrholz in modularer Bauweise eingebaut. Sie dient dazu, funktionale holz- und zellulosebasierte Materialien unter realen Bedingungen zu testen und weiter zu entwickeln. S-WIN hat angeregt durch dieses Grossexperiment das Statusseminar im April 2017 dem Thema «Neue Anwendungen für Holz» gewidmet. Durch die Tagung führten Tanja Zimmermann, Leiterin der Abteilung Angewandte Holzforschung an der Empa Dübendorf, und Ingo Burgert, Professor am Institut für Baustoffe an der ETH Zürich.

Die statischen Eigenschaften und die Eigenheiten von Buchenholz für bauliche Zwecke, Möglichkeiten für Verbundbaustoffe, Eigenschaften der Oberflächen auf Mikroebene und die Entwicklung einer biobasierten, ultraleichten Holzwerkstoffplatte standen in Mittelpunkt der Präsentationen in der Empa-Akademie. Fachleute aus dem In- und Ausland stellten ihre Projekte und Forschungsvorhaben vor. Den Beginn machten zwei Referenten aus ausländischen Instituten, und zwar mit Aussagen zu Untersuchungen an Holzstrukturen und auf Mikroebene.

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Top Programm Holz

Das Vidy Theater – Produkt aus der Grundlagenforschung des IBOIS

Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung von Lignum Vaud und dem Top Programm Holz 2017 von Swiss Wood Innovation Network S-WIN wurde am 13. März 2017 die Baustelle für den neuen Pavillon des Theaters in Vidy bei Lausanne aus Holz besichtigt. Der Bau, ein gefaltetes Flächentragwerk aus Holz, ist derzeit am Entstehen. Yves Weinand, Leiter des Holzbaulabors IBOIS der EPF Lausanne erläuterte die Konstruktion und führte die gut sechzig Interessierten über die Baustelle.

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ETH Tagung

Von der Forschung zur  Praxis: neue Lösungen für den Holzbau

Wirtschaftlicher Ingenieurholzbau dank neuen Forschungsresultaten

Innovative Bauteile mit Laubholz und Vorspannung für neue Lösungen, das Tagverhalten und die Bemessung von Brettsperrholz sowie Verbindungen bei Normaltemperatur und im Brandfall - diese Themen prägten die durch Prof. Dr. Andrea Frangi (Institut für Baustatik und Konstruktion IBK ETH Zürich) geleitete Tagung von Swiss Wood Innovation Network S-WIN vom 7. Februar an der ETH in Zürich.

Die Präsentationen basieren auf mehreren kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekten. Diese haben wertvolle Ergebnisse zu numerischen und experimentellen Untersuchungen von Bauteilen und Verbindungen geliefert. Solche Daten führen zu einem vertieften Verständnis des Tragverhaltens von Holzkonstruktionen. Sie erlauben es, verbesserte Berechnungsmodelle bei Normaltemperatur und im Brandfall zu entwickeln und leisten so einen wichtigen Beitrag, die Wirtschaftlichkeit von Tragwerken im Ingenieurholzbau zu erhöhen.

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S-WIN: Top Programm Holz November 2016

Komplexe Holzstrukturen als vorgefertigte Elemente

S-WIN (Swiss Wood Innovation Network) war im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Top Programm Holz 2016 bei «Mivelaz Technique Bois SA» zu Gast. Der mit Informationen prall gefüllte Anlass vom 15. November dürfte den rund 25 Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben. In der kleinen freiburgischen Ortschaft Le Bry hat sich dieses Unternehmen der Produktion und Lieferung von montagefertigen Holzstrukturen für das Bauwesen verschrieben. Mit einer modernen Infrastruktur produziert die Firma massgenaue Elemente und liefert diese termingerecht auf die Baustellen.

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S-WIN: Top Programm Holz Oktober 2016

Raurica Wald: Gebündelte Kräfte für erfolgreiche Holzverwertung

S-WIN (Swiss Wood Innovation Network) war Ende Oktober im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe Top Programm Holz 2016 bei der Raurica Wald AG zu Gast. Die Dachgesellschaft Raurica Wald AG mit Sitz in Muttenz vereint fünf Unternehmungen unter einem Dach: Die Raurica Holzvermarktung, Arba, Raurica Immobilien, Holzkraftwerk Basel und Fagus Jura. Ihnen gemeinsam ist der Wille, die nachhaltige Nutzung der regionalen Wälder zu fördern. Das entspricht einem breiten Geschäftsfeld, das eine maximale Wertschöpfung für die Waldbesitzer und Anleger erzielt. Wald- und Holzwirtschaft können so auf einen kontinuierlichen Holzabsatz zählen.

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Fortbildungskurs S-WIN vom 18./19. Oktober 2016, Weinfelden

Digitale Fertigung im Holzbau

Der 48. Fortbildungskurs von S-WIN in Weinfelden widmete sich im Oktober der digitalen Fertigungskette im Holzbau. 22 Referierende aus sechs Nationen legten ihre Erkenntnisse an zwei Tagen vor weit mehr als 140 Teilnehmenden dar. Die Tagungsleitung oblag Katharina Lehmann (Blumer-Lehmann AG, Gossau) und Yves Weinand (Ibois, EPF Lausanne).

Holzindustrie und Holzbau verfügen seit Jahren über Maschinen und Roboter für die automatisierte, hochpräzise Fertigung von Bauteilen und Gewerken aus Holz. Rechnerisch definierte Vorgaben aus der Planung lassen sich so auch für komplexe räumliche Strukturen mit dem Werkstoff Holz verhältnismässig leicht und vor allem passgenau realisieren.
Frei geformte, nicht standardisierte und organische Konstruktionen bestimmen derzeit weltweit einen architektonischen Trend für emblematische Bauwerke. Digitale Techniken bei Planung und Ausführung, verbunden mit handwerklichem Können und industrieller Produktion, bilden dafür die bautechnischen Grundlagen. Als dafür hervorragend geeignetes Material erweist sich das Holz und seine Produkte in stabförmiger oder freier Form und als Platten.

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Fortbildungskurs S-WIN vom 4. Oktober 2016, HEIG.VD, Yverdon-les-Bains

Öffentliche Gebäude und Schulen aus Holz

Oft wird Holzbau vor allem in Zusammenhang mit Wohnungsbau gesehen. Aber heute sind auch für öffentliche Gebäude und Schulen Bauwerke aus Holz mehr als nur eine mögliche Variante. Der dritte Fortbildungskurs S-WIN (Swiss Wood Innovation Network) in Yverdon-les-Bains vom 4. Oktober 2016 thematisierte dies umfassend im Blick auf Bautechnik und Architektur mit heutigen Möglichkeiten des Holzbaus. Am Anlass wurden die aktuellen technischen Aspekte der Konstruktion sowie Fragen der Bauakustik und der Brandsicherheit angesprochen sowie aktuelle, bereits ausgeführte Bauwerke besprochen.
Als Dozenten für diesen Kurs waren ausgewiesene Fachleute mit profunden Kenntnissen der Holzkonstruktionen verpflichtet. Die über 70 Teilnehmer waren vor allem Architekten, Ingenieure und Unternehmer. Sie lernten an diesem Anlass an der Fachhochschule heig-vd in Yverdon-les-Bains die Möglichkeiten des modernen Holzbaus aus erster Hand kennen. Eine kleine Fachausstellung vervollständigte diesen für die Romandie exklusiven Anlass.

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